Wir danken der Bürgerstiftung Unna, dem Evangelischen Kirchenkreis Unna und dem Verein der Freunde und Förderer der Jakob-Muth-Schule für die großzügige Unterstützung unserer Abschlussfahrt.
Und jetzt viel Spaß beim Lesen…


Montag, 18.03.2024

Wir trafen uns alle um 9 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof. So konnten wir uns vorher noch mit Brötchen vom Bäcker versorgen. Um 10 Uhr sind wir dann mit dem Flixtrain nach Hamburg-Harburg gefahren. In Bremen mussten wir noch eine halbe Stunde warten, weil Kinder auf einem Gleis gespielt haben. Gegen 13.30 Uhr kamen wir dann endlich in Hamburg-Harburg an. Von dort aus mussten wir mit der S-Bahn bis zur Haltestelle „Landungsbrücken“ fahren. Dort ausgestiegen, war es nur noch ein kurzer Fußmarsch bis zur Jugendherberge „Am Stintfang“. Die Jugendherberge liegt auf einem kleinen Berg und wir mussten doch einige Treppenstufen überwinden. Das war sehr anstrengend und hat nicht bei allen für gute Laune gesorgt. In der Jugendherberge wurden wir freundlich von einem Mitarbeiter empfangen, der uns die Hausordnung erklärte und uns die Schlüssel für die Zimmer gab. Nachdem wir unsere Zimmer gefunden hatten, wurden die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen. Dann ging es ab in die Stadt zum Shoppen! In der Stadt haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und verschiedene Geschäfte besucht, natürlich Klamottenläden! Mit vollen Einkaufstüten sind wir dann zum Abendessen in die Jugendherberge zurückgekehrt. Am Abend sind wir an den Landungsbrücken spazieren gegangen und haben die Elbphilharmonie besucht. Dort sind wir mit einer sehr langen Rolltreppe hochgefahren und haben uns das Gebäude von innen angesehen, was sehr beeindruckend war. Es war ein toller erster Tag in Hamburg!

Indra K.

Dienstag, 19.03.2024
Wir trafen uns alle um 08:30 Uhr zum Frühstück im Speisesaal, um den Tag zu besprechen. Ausgestattet mit einem Lunchpaket ging es dann zur Hafenrundfahrt mit „Kapitän Prüsse“. Wir fuhren mit dem Schiff an der wunderschönen Speicherstadt und der Elbphilharmonie, einem der größten Konzerthäuser Deutschlands, vorbei. In der Mitte der Rundfahrt wurde uns sehr kalt, so dass wir uns alle mit Decken ausgestattet haben. Indra hat sich während der Fahrt sogar so wohl gefühlt, dass sie eingeschlafen ist. Danach stand das „Hamburg Dungeon“ auf dem Programm, eine der größten Touristenattraktionen in Hamburg. Dort kann man düsteren Gestalten aus Hamburgs Vergangenheit begegnen. Es gab verschiedene Räume mit echten, sehr gruseligen Schauspielern. In einem Raum wurde Manuel „gefoltert“, um den Besuchern die Folterwerkzeuge zu zeigen. In einem anderen Raum wurden einem Mann, der an der Pest gestorben war, die Eingeweide herausgeschnitten. Dann waren wir in einem Raum mit einer Gefängniszelle, in der ein Gefangener saß. Plötzlich wurde es dunkel und ich hörte die Ketten des Gefangenen. Vor lauter Angst habe ich einem unserer Lehrer gegen das Schienbein getreten. Zum Schluss haben wir noch den Indoor-Freifallturm ausprobiert. Zurück zur Jugendherberge ging es durch den alten Elbtunnel, der 1911 gebaut wurde. Dort haben Jacky und ich ein kleines Wettrennen gemacht. Nach dem Abendessen waren wir auf der Reeperbahn, haben beim berühmten Penny eingekauft und einen „bunten Engel“ getroffen. Alles war hell und bunt beleuchtet!

Chanice F.

Mittwoch, 20.03.2024
Nach dem gemeinsamen Frühstück durfte sich jeder wieder ein Lunchpaket zusammenstellen, bestehend aus einem Apfel, einer Birne, einer Flasche Wasser, einem Joghurt und einem Müsliriegel. Danach ging es in die Innenstadt, um einen Mordfall aufzuklären. Eine tote junge Frau in einem Café mitten in Hamburg. War es Mord? Was ist wirklich passiert? Und welche Rolle spielt dabei ein berüchtigtes Kartell? Wir waren in einem Escaperoom und brauchten nur einmal Hilfe, um den Fall zu lösen. Das hat richtig Spaß gemacht! Danach ging es weiter ins Miniatur Wunderland. Dort gibt es die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Ganze Städte, Landschaften, Gebirgsketten und eine Raketenstation wurden im Miniaturformat nachgebaut. Es war sehr aufregend und interessant, aber auch sehr voll. Am Abend sind wir ins Kino gegangen und haben uns den Film „Imaginary“ angesehen. Herr Poseck und Herr Rockenfelder haben uns die Aufgabe gegeben, den Kinobesuch selbst zu organisieren. Das war ganz lustig, weil wir das Kino nicht gleich gefunden haben. An der Ausstiegshaltestelle war das Kino eigentlich schon in Sichtweite. Anstatt nach links und rechts zu schauen, haben wir trotzdem erst einmal Google Maps geöffnet. Nach einem kurzen Blick in die Umgebung war Manuel aber schnell klar, dass es sich um das Gebäude auf der anderen Straßenseite handelte. Der Film war ab 16 Jahren freigegeben und die Mitarbeiter hielten mich aufgrund meines Aussehens fälschlicherweise für 10 Jahre alt. Während des Films musste ein Besucher laut furzen, woraufhin das ganze Kino in schallendes Gelächter ausbrach.

Jacky W.

Donnerstag, 21.03.2024
Am Vormittag fuhren wir zum Hauptbahnhof, da die Lehrer die Zugverbindungen für den Abreisetag recherchieren mussten. Aufgrund von Bauarbeiten und Schienenersatzverkehr auf den Streckenabschnitten musste die ursprüngliche Rückfahrt neu geplant werden. Da das ziemlich lange dauerte, sind wir schon wieder in die Jugendherberge gefahren, um die Zimmer aufzuräumen und die Koffer zu packen. Am Nachmittag sind wir dann gemeinsam mit dem Schiff zum Museumshafen in Övelgönne gefahren. Abends haben wir das Schanzenviertel besucht und bei Otto’s Burger gegessen. Die Burger waren super! Als wir wieder in der Jugendherberge waren, gab es um 21.30 Uhr eine Disco im Aufenthaltsraum. Einige von uns haben dann beschlossen, mit zu feiern. Die Disco war um 23:00 Uhr zu Ende. Danach haben wir uns bettfertig gemacht, denn am nächsten Tag stand die Abreise auf dem Programm.

Manuel K./Andreas K.

Freitag, 22.03.2024
Als wir am Freitagmorgen aufgestanden sind, haben wir zuerst gefrühstückt. Danach haben wir unsere Zimmer aufgeräumt und unsere Koffer gepackt. Danach sind wir mit unseren Koffern zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren. Dort angekommen haben wir auf der Treppe ein Gruppenfoto gemacht. Wir waren sehr beeindruckt von der Größe des Bahnhofs. Danach sind wir mit dem Zug zum Dortmunder Hauptbahnhof gefahren. Wir sind drei Stunden mit dem schnellsten Zug der Deutschen Bahn gefahren und haben auf einem Bildschirm gesehen, dass wir 200 km/h gefahren sind. Dabei fuhr der Zug so ruhig, dass einige von uns eingeschlafen sind. Nachdem wir am Dortmunder Hauptbahnhof angekommen waren, haben wir uns verabschiedet und konnten direkt in die Osterferien starten!

Even D.